Verwendung von Stillkissen

Anders als man denkt, lassen sich Stillkissen nicht nur zum Stillen verwenden. Sowohl vor der Geburt des Babys, als auch nach der Stillzeit lassen sich die länglichen Kissen vielseitig verwenden.

Während der Schwangerschaft

Wenn das Schlafen zur endlosen Herumwälzerei im Bett wird und die Rückenschmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich im Alltag die Überhand nehmen, können die Kissen zum wahren Segen werden. Zum Schlafen lässt sich leicht der Körper entlasten, in dem man das Kissen in der Seitenposition unter den Kopf legt, dann am Bauch entlang führt und zwischen die Beine klemmt.
Auch ihm Sitzen lässt sich leicht die Lendenwirbelsäule unterstützen, indem man das Kissen zwischen Stuhllehne und Rücken legt.

Nach der Geburt

In dieser Zeit wird das Kissen natürlich vorwiegend zum Stillen verwendet. Dabei legt die Mutter das Kissen im Sitzen einmal um ihren Unterleib, sodass das eine Ende in ihrem Lendenwirbelbereich liegt und das andere Ende auf ihrem Schoß. Die Mutter kann das Kind nun während dem Stillen einfach auf dem Kissen vor sich ablegen, wodurch es gut fixiert und weich gebettet ist. Außerdem wird das Gewicht des Kindes so besser verteilt, wodurch die Mutter es leichter halten kann. Im Idealfall hat die Mutter nun sogar eine Hand frei, da sie das Kind nicht zusätzlich stützen muss.

Stillkissen werden häufig auch Lagerkissen genannt. Durch das Formen des Kissens zu einem „U“ beispielsweise, lässt sich einfach eine Unterlage für das Kind zum Schlafen bilden. So kann das Kind auch auf Unterlagen ohne Abgrenzung, wie dem Elternbett oder einer Couch schlafen und liegt dabei sicher.

Nach der Stillzeit

Wenn die Stillzeit vorüber ist, muss das Kissen noch lange nicht entsorgt werden. Sei es als Kuschelkissen für das Kind oder weiterhin als Schlafunterlage für die Eltern. Bei Rückenbeschwerden wirkt das Kissen selbstverständlich auch ohne Schwangerschaft entlastend.

Das Kissen kann auch im Alter noch verwendet werden, um bettlägerigen Menschen eine angenehme Lage zu ermöglichen und Wundliegen zu vermeiden. Durch die richtigen Unterlagetechniken lassen sich Nacken-, Schulter- und Lendenwirbelbereich perfekt unterstützen, wodurch eine Entlastung bewirkt wird.

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